Teil II unserer Serie: Positive Beispiele mittelständischer Unternehmen mit Zukunftsperspektive und Zukunftsvision:

BASE TECHNOLOGIES GmbH

Interview von Gina Ahrend mit Dr. Matthias Alte

Würden Sie uns bitte Ihr Unternehmen kurz vorstellen: In welcher Branche sind Sie tätig, wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie, Ihre Unternehmensform? Sind Sie international aufgestellt, bundesweit oder regional tätig? Wer sind primär Ihre Kunden?

Die BASE TECHNOLOGIES GmbH bearbeitet als technisches Consulting-Unternehmen komplexe Vorhaben in den Bereichen Infrastruktur und Umwelt mit interdisziplinären Aufgabenstellungen. Wir verknüpfen unsere umfassenden technischen, kaufmännischen und organisatorischen Kompetenzen zu einem modernen, bisher am Beratungsmarkt nicht verfügbaren Dienstleistungsprofil und bieten individuelle, nicht schematisierte Lösungsansätze. Als Fachgutachter und -planer im Bereich Boden-, Grundwasser- und Umweltschutz sowie im Bereich Bergbaunachsorge sind wir sowohl national als auch international tätig.

  • Für unsere Kunden leisten wir durch Expertenwissen und Methodenkompetenz unvoreingenommene, unabhängige und ausschließlich der Sache verpflichtete Unterstützung.
  • Unseren rd. 15 festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (überwiegend Geoökologen, Geologen, Geographen, Bodenkundler, Bauingenieure und Bautechniker aber auch Betriebswirte und ein Wirtschaftsingenieur) steht ein breites Netzwerk an jahrzehntelang erfolgreich zusammenarbeitenden weiteren Experten aus eng mit unserem Haus verbundenen Fachbüros sowie, je nach Bedarf und Fachrichtung, eine ausreichend große Zahl an freiberuflichen Fachleuten angrenzender Fachbereiche zur Seite. Unsere eigenen Mitarbeiter, Kooperationspartner und Nachunternehmer kennen sich großenteils sehr lang und gut untereinander und wir sprechen insoweit mit „einer Stimme“
  • Unsere Kunden sind hauptsächlich Konzerne, mittelständische Betriebe, Kommunen bzw. die öffentliche Hand, aber auch Behörden, Forschungseinrichtungen und Privatpersonen.
  • In unserem Leistungssegment wollen wir Qualitäts- und Erfolgsbenchmark der Branche sein.

Wo lief es in der Vergangenheit glänzend und wo mussten Sie in den letzten Jahren neue Wege suchen, um für die Zukunft gerüstet zu sein? Könnten Sie uns Ausgangssituation und Lösungsansätze kurz schildern?

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Die Akademie der Muße stellt positive Beispiele aus der mittelständischen Wirtschaft vor

Es stimmt, dass schlechte Nachrichten, eher die Aufmerksamkeit fesseln, die Sensation, die Apokalypse faszinieren und wecken voyeuristische Instinkte.

Aber wir von der Akademie der Muße müssen weder auf Auflagenhöhe, noch auf Einschaltquote oder Klicks schauen. Wir wollen Orientierung bieten und allen Schieflagen zum Trotz, hoffnungsfroh in die Zukunft schauen. Und nicht nur wir. Es gibt etliche, insbesondere mittelständische Unternehmen in Deutschland, die sich den Krisen und Risiken bewusst sind und sich mit unterschiedlichen Maßnahmen erfolgreich der Zukunft stellen. Einige dieser Unternehmen möchten wir Ihnen in loser Folge vorstellen:

Gumpp & Maier – Lösungen aus Holz
„Holznutzung in allen Bereichen ist stets aktiver Klimaschutz“

Alexander Gumpp im Gespräch mit Gina Ahrend:

„Jedes Jahr, das wir mit Diskutieren verbringen, ist ein verlorenes Jahr.“ sagt Alexander Gumpp im Gespräch über nachhaltiges Wirtschaften und zum Thema, wie man ein Unternehmen erfolgreich in die Zukunft führt: „Die Erderwärmung geht so rasant vonstatten. Klar gab es immer wieder Kälte- und Hitzeperioden, aber nicht mit Veränderungen in diesem Tempo. Wenn wir CO2 vermeiden und somit die Erderwärmung dämpfen, wird es auf jeden Fall nicht schaden. Das Falsche tun wir auf keinen Fall. Es kann nicht gefährlich werden, wenn wir weniger CO2 in die Erdatmosphäre bringen. Also worüber diskutieren wir so lange? Wir kommen immer mehr dahin, dass man einen Lebenszyklus bewerten muss. Das verändert auch das Wirtschaften. Ich freue mich jedenfalls, dass Greta Thunberg es geschafft hat, dass sich auch die Generation unserer Kinder mit diesen Fragen auseinandersetzt.“

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von Nikolaus Birkl

Liebe Katharina Schulze, Karl Valentin sagte: „Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“ Sie gelten als ein Garant für Fröhlichkeit in der oft rauen und ruppigen Welt der Tagespolitik. Entspringt Ihre Fröhlichkeit einer solchen inneren Gelassenheit?

Das Leben ist doch zu kurz für ein langes Gesicht! Und ja, die Politik ist ohne Frage ein hektisches Geschäft. Umso wichtiger finde ich es, dass man in sich ruht, sich seiner Werte und Positionen bewusst ist. „Du kriegst die Welt nicht besser gemeckert, du musst sie besser machen“ ist mein politischer Kompass.

Man sieht Sie eigentlich immer hoch motiviert und konzentriert voll in action. Können Sie auch innehalten?

Ja. Aber nur kurz.

Was bedeutet „Innehalten“ für Sie?

Meine Definition von Innehalten: Keine Termine und am Ammersee sitzen.

Wann oder bei welchem Anlass setzen Sie – oder würden Sie – einen Punkt setzen und einen (kurzen?) schöpferischen Break einlegen?

Wenn ich müde bin. Und natürlich, wenn ich Ziele erreicht habe: bei Wahlerfolgen, parlamentarischen Erfolgen, in der Sommer- und Winterpause. Dann heißt es durchschnaufen, die Seele baumeln lassen und dann weitermachen.

Verraten Sie uns, wie Sie Ihr persönliches Innehalten gestalten?

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Ein Erfahrungsbericht von Philipp Hauner, Journalist

„Retreat für Führungskräfte“ – die Unterzeile zu den „Tagen des Innehaltens“ stimmt mich nachdenklich: Ist das was für mich? Passe ich in dieses Setting? Oder werde ich mich eher in die Rolle des distanzierten, neutralen Beobachters begeben? Ich bin schließlich keine Führungskraft, sondern Journalist. Und in dieser Funktion wurde ich auch von Nikolaus Birkl zum Retreat eingeladen.

Nikolaus und ich wir hatten uns kennengelernt, als ich ihn für ein Porträt im Münchner Merkur interviewte – und waren uns auf Anhieb sympathisch. Jetzt soll ich die Tage des Innehaltens begleiten und später redaktionell aufbereiten. Sicher, ich habe im Soziologie-Studium schon mal von der Systemtheorie gehört und bin auch schon mit Zen-Meditation in Berührung gekommen. Beide werden wichtige Elemente des Gesamtprogramms der Tage des Innehaltens sein. Aber die Frage bleibt: Werde ich mich unter all den Managern wie ein Fremdkörper fühlen?

Szenenwechsel: Ich sitze mit Nikolaus und Gina Ahrend in einer Raststätte am Brenner, wir bestellen. Kaffee und Tee, während draußen Nikolaus’ Tesla am Supercharger Strom tankt. Noch zirka 20 Minuten – dann geht es weiter Richtung Südtirol. Die neue Form der Mobilität – zwingt sie uns, wenn auch natürlich ungewollt, zum langsamer werden? In Zeiten der Effizienzsteigerung und Beschleunigung wirkt zumindest der E-Ladevorgang wie ein Anachronismus. Von vielen belächelt oder kritisiert, passt er doch irgendwie wunderbar zu einem Seminar des Innehaltens, denke ich. Wenngleich ich zugeben muss, dass ich es beeindruckend finde, wie schnell das E-Auto von 0 auf 100 kommt – da fühlt man sich fast wie in einem Flieger auf der Startbahn…

Die Autogespräche kreisen dann um die spanische Esskultur, Umweltschutz, das Wiener Wohnmodell – und ehe man sich’s versieht, durchfahren wir schon den sonnengelben Torbogen von Schloss Rechtenthal und biegen in den Innenhof ein. „Der Zielort wurde erreicht“ – Tramin in Südtirol. Wir beziehen unsere Zimmer und treffen uns mit Anselm Bilgri im fensterlosen Souterrain, das mit seinem weißen Gewölbe an die stille Atmosphäre einer Kapelle erinnert. Hier unten werden wir die nächsten Tage gemeinsam meditieren, jetzt richten wir die quadratischen Sitzmatten für alle Teilnehmer aus. Und ich falte mir eine Decke auf meiner Matte so hoch zusammen, dass ich im Kniesitz darauf Platz nehmen kann – meine bewährte Haltung während der Meditation.

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….und Martin Kiem erklärt, was es mit dem „Waldbaden“ auf sich hat!

Waldbaden ist ein Trendthema. Wissenschaftliche Studien belegen, dass intensives Walderleben Stress reduziert, den Blutdruck senkt und insgesamt zu Gesundheit und Wohlbefinden beiträgt. Aber wie geht das und reicht nicht einfaches Spazierengehen? Was bedeutet Waldbaden überhaupt? Der Psychologe, Natur- und Waldtherapeut Martin Kiem ist mit Schmidt Max in den Wald gegangen und hat ihm das Waldbaden nahegebracht. Kürzlich konnten die Teilnehmer unseres Führungskräfte-Seminars „Tage des Innehaltens“ sich auch bereits unter Anleitung von Martin Kiem von den Kräften des Waldes überzeugen.

Inspirierend!

Und hier der Link zur Sendung „freizeit“ am 09.06.2019 im Bayerischen Fernsehen.