Anselm Bilgri appelliert an Führungskräfte: Wer viel leisten soll, muss auch entspannen und durchatmen können. Gerade auch am Arbeitsplatz.

Ein Lieblingsbegriff von Managern ist „Prozesse“. Wenn etwas schief geht, müssen sie verbessert werden, und wenn alles einwandfrei läuft, dann sowieso. Kaum ein Unternehmen, ob gut oder schlecht geführt, verzichtet heute auf Exzellenzprogramme. Die produzieren Hunderte Folien und kosten Tausende Stunden Arbeitszeit – sei es direkt durch die vielen Meetings, sei es indirekt durch die Verunsicherung, die sie erzeugen. Denn jeder weiß, was meistens ihr Ziel ist: mehr Effizienz, weniger Kosten, mehr Druck. Dabei geht es auch anderes – und zwar meistens sogar viel besser.

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„Führen in Achtsamkeit“ ist eines der erfolgreichsten Formate der Akademie der Muße. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass eine Führungskraft Gespür für die Menschen hat, die sie führt. Ist es aber nicht. Anselm Bilgri erklärt, was Achtsamkeit im Führungsalltag ausmacht.

Der Begriff „Achtsamkeit“ (engl. mindfulness) ist seit einiger Zeit insbesondere durch den Einsatz im Rahmen verschiedener Psychotherapiemethoden bekannt geworden. Ursprünglich  stammt Achtsamkeit als spirituelle Haltung vor allem aus der buddhistischen Lehre und Meditationspraxis. Weiterlesen …

Fasten hat was Altmodisches, auch was Religiöses, ist aber hochaktuell und bei weitem nicht nur für gläubige Menschen. Abstinenz ist der notwendige Gegenpol zu Leistung, Anstrengung, zum Zuviel, das unseren privaten und beruflichen Alltag. Dieses Zuviel gibt es in vielen Bereichen, ein besonders prägender ist sicher die ständige Online-Anbindung. Viele Menschen können das heute gar nicht mehr: einfach nur sitzen und nichts tun, warten, schauen. Weiterlesen …

Der Harvard Business Manager widmet dem Modethema ein ganzes Heft – was davon zu halten ist, darüber hat Anselm Bilgri eine klare Meinung.

Ein Gespenst geht um in der Welt der Führungskräfte, wie alles Gute aus dieser Welt, kommt es aus Amerika. Es heißt mindfulness, zu Deutsch: Achtsamkeit. Dieser Begriff stammt aus dem Buddhismus und bezeichnet dort den achtsamen Umgang des „aufgewachten“ bzw. wie oft übersetzt wird „erleuchteten“ Menschen mit sich selbst, den Mitmenschen und seiner belebten und unbelebten Umwelt. Der amerikanische Molekularbiologe Jon Kabat-Zinn hat vor einiger Zeit auf der Basis der aus dem Buddhismus kommenden Zen-Meditation eine Methode zur stress Bewältigung entwickelt, die MBSR, „mindfulness based stress reduction“, „Stress reduzieren durch Achtsamkeitsübungen“.  Diese Methode hat es infolge der burn-out-Welle der vergangenen Jahre sogar zu einer Bezuschussung durch das deutsche Krankenkassensystem gebracht. Weiterlesen …

Praktische Tipps, wie Sie im Alltag abschalten und entspannen lernen.

Mit den Neujahrsvorsätzen ist es ja so eine Sache. Meistens haben sie nicht lange Bestand, denn wir neigen dazu, uns Dinge aufzuerlegen, die wir – rational – als notwendig erachten, die uns aber oft wenig Freude bereiten: Weniger essen, weniger trinken, weniger rauchen, mehr Sport betreiben und ähnliche Dinge. Wieso sollte es im neuen Jahr anders laufen als im alten? Und in den Jahren davor? Weiterlesen …