Der Harvard Business Manager widmet dem Modethema ein ganzes Heft – was davon zu halten ist, darüber hat Anselm Bilgri eine klare Meinung.

Ein Gespenst geht um in der Welt der Führungskräfte, wie alles Gute aus dieser Welt, kommt es aus Amerika. Es heißt mindfulness, zu Deutsch: Achtsamkeit. Dieser Begriff stammt aus dem Buddhismus und bezeichnet dort den achtsamen Umgang des „aufgewachten“ bzw. wie oft übersetzt wird „erleuchteten“ Menschen mit sich selbst, den Mitmenschen und seiner belebten und unbelebten Umwelt. Der amerikanische Molekularbiologe Jon Kabat-Zinn hat vor einiger Zeit auf der Basis der aus dem Buddhismus kommenden Zen-Meditation eine Methode zur stress Bewältigung entwickelt, die MBSR, „mindfulness based stress reduction“, „Stress reduzieren durch Achtsamkeitsübungen“.  Diese Methode hat es infolge der burn-out-Welle der vergangenen Jahre sogar zu einer Bezuschussung durch das deutsche Krankenkassensystem gebracht. Weiterlesen …

Anselm Bilgri appelliert an Führungskräfte: Wer viel leisten soll, muss auch entspannen und durchatmen können. Gerade auch am Arbeitsplatz.

Ein Lieblingsbegriff von Managern ist „Prozesse“. Wenn etwas schief geht, müssen sie verbessert werden, und wenn alles einwandfrei läuft, dann sowieso. Kaum ein Unternehmen, ob gut oder schlecht geführt, verzichtet heute auf Exzellenzprogramme. Die produzieren Hunderte Folien und kosten Tausende Stunden Arbeitszeit – sei es direkt durch die vielen Meetings, sei es indirekt durch die Verunsicherung, die sie erzeugen. Denn jeder weiß, was meistens ihr Ziel ist: mehr Effizienz, weniger Kosten, mehr Druck. Dabei geht es auch anderes – und zwar meistens sogar viel besser.

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Interview mit dem Coach und Führungskräftetrainer Oliver Gall

Oliver Gall ist als Trainer für mehrere namhafte Weiterbildungsinstitute tätig. Seine Themen sind wertegeleitetes Führen, Veränderungen gestalten, Resilienz entwickeln und vertrauensvolle Verkaufsbeziehungen aufbauen. Im Herbst hat er zum zweiten Mal an den Tagen des Innehaltens teilgenommen. Obwohl er Profi ist im Bereich Work-life-balance, braucht er immer wieder auch Zeit für sich und Momente zum Auftanken.

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Über Sensationsjournalismus und die Auswirkungen medialer Empörung bis hin zur Destabilisierung unserer Gesellschaft

Täglich jagen sich im „worldwideweb“, in Zeitungen, Funk und Fernsehen Sensations-Botschaften, zumeist mit beängstigenden Inhalten, hochaktuell und unsere Aufmerksamkeit erhaschend. Wenige Minuten oder Stunden später wird schon wieder „eine neue Sau durchs Dorf getrieben“. „Pageimpressions“, Auflagen und Einschaltquoten scheinen wichtiger zu sein als sorgfältige Aufarbeitung der hinter den Ereignissen stehenden Probleme und Konflikte. Das Internet und die sozialen Netzwerke haben die Kommunikationsgeschwindigkeit dramatisch erhöht. Die Panik in der ganzen Stadt rund um die jüngste Münchner Amokattacke gibt davon Zeugnis. Auch wenn diese Geschehnisse uns länger beschäftigen würden, ist doch wenige Tage darauf ein neues Ereignis im Vordergrund. Es wird sensations-fokussiert über Enthüllungen berichtet, bei denen wir uns fragen: „Warum poppt diese Information gerade jetzt auf?“ Wer sticht wann was durch und: in wessen Interesse? All das hat Auswirkungen auf uns und unsere Gesellschaft. Darüber diskutieren am 8. November um 20.00 Uhr im Café Luitpold, München, Anselm Bilgri und Dr.  Nikolaus Birkl mit der Medienwissenschaftlerin Prof. Johanna Haberer.

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Helmut Lind, der Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München eG pflegt eine ungewöhnlich nachhaltige Unternehmens- und Führungskultur.

Banken gelten häufig als profitgierig – und nicht mehr aufs Gemeinwohl ausgerichtet. Bei der Sparda-Bank München ist das anders. Anselm Bilgri und Dr. Nikolaus Birkl haben mit dem Banker im Rahmen der Diskurse für eine gelassene Lebensführung diskutiert – der Münchner Merkur hat zweimal berichtet.

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